1. April 2025

Asset Management: Was ist wo?

Von Joachim Reinke

April 1, 2025

Asset Management, NIS-2

Asset Management: Was ist wo? Ein zentraler Bestandteil der NIS-2-Richtlinie ist das Asset Management – oder wie es im deutschen Umsetzungsgesetz heißt, das "Anlagenmanagement". Doch was bedeutet das konkret für Unternehmen?

Was ist Asset Management nach NIS-2?

Im Gegensatz zur klassischen Buchhaltung, die sich auf abschreibbare Werte konzentriert (oder auch auf GwG – geringwertige Wirtschaftsgüter, die nicht abgeschrieben werden müssen), geht es beim Asset Management nach NIS-2 um eine vollständige Übersicht über alle Geräte, Anlagen und IT-Systeme, die sensible Informationen verarbeiten oder speichern.

Beispiele für relevante Assets können sein:

  • IT-Geräte: Laptops, Server, Netzwerkkomponenten;
  • Physische Infrastruktur: Rechenzentren, Serverräume;
  • Software: Betriebssysteme, Datenbanken, Applikationen, auch SaaS;
  • "Exoten": Aber bitte auch an wichtige Schränke denken, an denen vielleicht sensitive papiergebundene Informationen (wichtige Kundenverträge, Arbeitsverträge etc.) liegen.

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Warum ist Asset Management wichtig?

Das hat eine Reihe von guten Gründen:

  1. Grundlage für das Risikomanagement: Nur wenn bekannt ist, welche Assets vorhanden sind, können die damit verbundenen Risiken bewertet werden.
  2. Zuweisung von Verantwortlichkeiten: Jedes Asset sollte einer verantwortlichen Person oder einem Team zugewiesen werden, das sich um die Sicherheit und Wartung kümmert.
  3. Effektive Sicherheitsmaßnahmen: Die Identifikation kritischer Anlagen ermöglicht gezielte Schutzmaßnahmen, um Schwachstellen zu minimieren.

Unser Tipp

Asset Management nach NIS-2 ist weit mehr als eine Inventarliste – es bildet die Basis für ein effektives Informationssicherheits- und Risikomanagement. Unternehmen sollten daher sicherstellen, dass alle relevanten Geräte und Systeme erfasst und regelmäßig überprüft werden.

Daher: wenn Ihr Unternehmen von NIS-2 betroffen ist, nehmen Sie das Thema frühzeitig in Angriff!

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Über den Autor

Joachim Reinke

Joachim ist leidenschaftlicher Trainer. Seit seinem 16. Lebensjahr gibt er Seminare für bis zu 70 Teilnehmer. Die schätzen besonders seine lockere und kurzweilige Vermittlung anspruchsvoller Inhalte.

Mit Informationssicherheit und Qualitätsmanagement beschäftigt er sich seit 15 Jahren. Zunächst als Produktmanager und Trainer in der Medizintechnik. Seit 2016 dann als freiberuflicher Trainer und Berater für Unternehmen wie den TÜV SÜD, TÜV Rheinland und die AOK.

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